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08. Juni 2010
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Grünes Tagungsnetzwerk in Osnabrück

Mit finanzieller Hilfe der DBU wollen die Veranstaltungszentren der Stadt gemeinsam Mindeststandards für die Branche entwickeln.

Das Konferenzzentrum der DBU, das ZUK, bietet auf 300 Quadratmetern Fläche Platz für 200 Teilnehmer (Bild: DBU).

Einen Bewilligungsbescheid über 37.000 Euro hat Dr. Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), heute an ein neues Netzwerk von Veranstaltungszentren der Stadt überreicht.  

Ziel der bislang sechs Partner ist es, Veranstaltungen klimafreundlich auszurichten und dafür einheitliche Standards in der Region, aber auch in der Branche zu setzen.  

An dem Projekt beteiligen sich bislang die Osnabrück Halle, das Steigenberger Hotel Remarque, das Museum am Schölerberg mit dem Tagungszentrum Unter-Bau, die Lagerhalle – Kultur & Kommunikation, das Zentrum für Umweltkommunikation (ZUK) der DBU sowie das van der Valk Hotel Melle-Osnabrück. Initiiert wurde das Projekt von Osnabrück Marketing und Tourismus (OMT).  

Weitere Einrichtungen seien willkommen, sagt OMT-Geschäftsführer Oliver Mix. Zudem sollen laut Mix möglichst viele Teilnehmer, vom Veranstaltungshaus bis zum Messebauer, in das Projekt einzubinden werden.  

Inhaltlich stehen unter anderem der sparsame Verbrauch von Energie und Ressourcen, die Anreise der Teilnehmer mit öffentlichen Verkehrsmitteln sowie die Verpflegung mit nachhaltigen und fair gehandelten Produkten im Fokus.  

Das Projekt ist auf zwei Jahre angelegt. Zunächst sollen die Ausgangssituation der beteiligten Einrichtungen analysiert und daraufhin individuelle Stufenpläne für Verbesserungen erstellt werden. Nach Abschluss des Projekts sollen die Ergebnisse dokumentiert und über europäischen Dachverband der Veranstaltungszentren EVVC verbreitet werden.  

Wenn die im Veranstaltungsbereich tätigen Dienstleister ihren CO2-Ausstoß um zehn Prozent verringern könnten, schätzt DBU-Generalsekretär Brickwede, würden dadurch bundesweit 500.000 Tonnen CO2 eingespart. Dies entspreche dem jährlichen CO2-Verbrauch von rund 45.000 Bundesbürgern.

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