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18. Juni 2010
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Studie: Videokonferenzen sollen Milliarden sparen

Eine Studie sagt, dass durch Videokonferenzen amerikanische und britische Firmen bis 2020 rund 5,5 Mill. Tonnen CO2 einsparen können.

Die Studie im Auftrag des Carbon Disclosure Projekts (CDP) ist unter großen Firmen in den USA und Großbritannien durchgeführt worden.

Demnach amortisiere sich die Investition in vier Telepräsenzräume bei einem Unternehmen mit über einer Milliarde US-Dollar Umsatz bereits nach 15 Monaten, heißt es.

Bereits im ersten Jahr würden dadurch fast 900 Geschäftsreisen eingespart. In fünf Jahren könnten so 2.300 Tonnen CO2-Emissionen eingespart werden – was den Emissionen von gut 430 Pkw in einem Jahr entspreche.

In Summe, so rechnet die Studie hoch, könnten die amerikanischen und britischen Großunternehmen bis zum Jahr 2020 durch den Einsatz von Telepräsenz-Technik die verursachten CO2-Emissionen um fast 5,5 Millionen Tonnen reduzieren. Gleichzeitig könnten dabei wirtschaftliche Effekte von rund 19 Milliarden US-Dollar erzielt werden.

„In Deutschland dürfte sich ein ähnliches Bild ergeben“, schätzt Caspar von Blomberg, Geschäftsführer des CDP Deutschland.

Die 24-seitige Studie findet sich hier als PDF zum Download. Sie wurde gesponsert vom amerikanischen Telekommunikationsriesen AT&T, der selbst im Geschäft mit Videokonferenzlösungen engagiert ist.

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