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26. August 2010
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Kambodscha setzt auf Öko-Tourismus

Das südostasiatische Königreich will die Strukturen für nachhaltigen Öko-Tourismus ausweiten. Zelt-Safaris und schwimmende Öko-Lodges bieten zunehmend mehr Komfort.

Die Zelt-Safaris von Hanuman Tourism führen Touristen zum Beispiel in touristisch wenig bis nicht erschlossene Gebiete. Die abseits gelegenen Kommunen werden entsprechend mit Arbeitsplätzen und der Abnahme von Waren unterstützt.

Komfort in der Wildnis verspricht das Camping-Abenteuer „Adventure“, das um die neue Kategorie „In Style“ erweitert wurde und u. a. wasserdichte Zelte mit Holzmöbeln und antiken Messingventilatoren, Butlerservice und Bademäntel vorsieht.

Komfortabel aber auch umweltfreundlich geht es in der 2009 eröffneten 4 Rivers Floating Eco-Lodge in Tatai zu: Jede Villa ist mit hochwertigen Möbeln, WLAN und Minibar ausgestattet. Die umweltschonende Bauart des Hideaways wird durch eine ausgefeilte Abwasseraufbereitung ergänzt, heißt es.

Neben den Fahrradtouren im Tempelareal von Angkor werden Fahrradtouren in der Hauptstadt Phnom Penh und in der Landesmitte immer beliebter. Auch so genannte „Home Stay“-Touren, bei denen Touristen bei Einheimischen übernachten, einen Einblick in deren Alltag bekommen oder selbst aktiv mithelfen können, liegen im Trend

Der Tourismus in Kambodscha wächst stetig. 1993 begann der Tourismus mit 118.000 Besuchern, 2009 verzeichnete Kambodscha knapp 2,2 Millionen Touristen. Das erste Quartal 2010 weist mit knapp 684.000 Gästen fast zehn Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres und somit den bisherigen Höchstwert auf.

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