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Solarstromanlage für Hamburger Flughafen
Zum 1. Oktober soll auf dem Flughafengebäude eine Photovoltaikanlage in Betrieb gehen, die neun Tonnen CO2 im Jahr einsparen soll.Dadurch könne man jährlich weitere neun Tonnen CO2 einsparen, heißt es vom Flughafen. Bislang habe man bereits eine jährliche CO2-Einsparung von 12.000 Tonnen erreicht, etwa durch Einsatz alternativer Energien wie Bio-Erdgas für die Betankung von Gepäckschleppern und Passagierbussen sowie ein neues Bodenradar.
Der Flughafen ist allerdings nicht selbst Investor für die 200 Quadratmeter große und 65.000 Euro teure Photovoltaikanlage, die jährlich 18.000 Kilowattstunden Strom liefern soll. Er stellt lediglich die Dachfläche für Hamburg Energie Solar zur Verfügung, eine Tochtergesellschaft des städtischen Energieversorgers Hamburg Energie.
Die Hamburg Energie Solar GmbH ist gegründet worden, um bis Ende 2011 mindestens elf Megawatt zusätzlicher Solarleistung auf den Dächern der Stadt zu installieren. Denn Hamburg ist 2011 Umwelthauptstadt Europas.
Dazu sucht der Energieversorger Dächer ab 1.000 Quadratmeter Fläche, die gegen Entgelt angemietet werden.
Zudem können sich Bürger und Unternehmen mit einer Anleihe an den geplanten Solaranlagen und deren Erträgen beteiligen. Weitere Infos unter www.hamburgenergiesolar.de.


