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15. Oktober 2010
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Reisebüro zahlt CO2-Kompensation

Der Flugvermittler Airlink Holup will künftig aus eigener Tasche fünf Euro für jeden verkauften Flug an Atmosfair spenden – 25.000 Euro im Jahr.

Flugvermittler Frank Holup will 25.000 Euro pro Jahr an Atmosfair zahlen.

Damit sei Airlink Holup das erste Reisebüro, das eine grundsätzliche Klimaschutzabgabe pro Buchung aus eigener Tasche trage, sagt Firmeninhaber Frank Holup.  

Bei rund 5.000 vermittelten Flügen pro Jahr ergebe sich daraus die für ein Einzelbüro stattliche Spendensumme von 25.000 Euro.   

Airlink Holup ist ein auf Flugreisen spezialisiertes Reisebüro aus Königswinter, das auch Privatjets und Helikopter vermittelt.

Für Holup ist der Eigenbeitrag auch ein Instrument, mit seinen Kunden ins Gespräch zu kommen. Da viele Kunden die herkömmlichen Emissionsrechner der Airlines bislang mieden, wolle er ihnen einen einfachen Weg zum Ausgleich der Flugemissionen eröffnen, so Holup.

Die Idee ist, dass die Kunden den Spendenbeitrag freiwillig verdoppeln können, so dass ein Betrag von zehn Euro pro Flug zustande kommt.

Das Reisebüro sammelt auf Wunsch auch die Belege, um über den Partner Atmosfair gebündelte Spendenquittungen im gewünschten Turnus ausstellen zu lassen.

Da Atmosfair eine gemeinnützige GmbH ist, sind die Spenden voll abzugsfähig.

Meinung von Green Travel: Fünf oder zehn Euro sind war in der Regel zu wenig, um die CO2-Emissionen eines Fluges vollständig zu kompensieren. Doch um Flugreisende überhaupt auf das Thema aufmerksam zu machen ist diese Initiative eine tolle Sache.

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