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21. März 2011
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Sixt: Elektroautos im Praxistest durchgefallen

Der Autovermieter testet seit vergangenem Sommer Elektroautos in seiner Flotte. Mit der Alltagstauglichkeit ist man nicht zufrieden.

Für je drei Monate hat Sixt die Elektroversionen von Fiat 500 und Fiorino in München, Hamburg und Dresden in der Flotte gehabt. Noch bis April befinden sich die Wagen in Berlin in der Vermietung.

Damit wollte Sixt die Alltagstauglichkeit der E-Mobile im Vermietgeschäft untersuchen. Mit dem Ergebnis ist man offenbar nicht zufrieden, wie Firmenchef Erich Sixt der Süddeutschen Zeitung sagte.

Statt der versprochenen 140 Kilometer seien die Wagen oft nicht einmal 70 Kilometer weit gekommen. Vor allem etwas sportlicheres Fahren und die Heizung im Winter haben die Batterien wohl kräftig Leistung gekostet.

Sixt will das Angebot von Elektroautos denn auch vorerst beenden und auf bessere Technik warten. Dennoch sieht man in der Elektromobilität die Zukunft.

Auch andere Autovermieter haben erste Elektroautos in die Flotten genommen, etwa Europcar am Flughafen Memmingen oder Hertz in Zürich. Europcar hat zudem gerade einen Elektro-Renault übernommen, um die Alltagstauglichkeit intern zu testen.

In manchem Unternehmen hingegen gehören Elektroautos längst zum Alltag. Der Wechselrichterhersteller Kaco New Energy aus Neckarsulm zum Beispiel führt seit längerem Dienstreisen mit eigenen Elektroautos durch, die zudem mit Strom aus der eigenen Photovoltaikanlage gespeist werden. Zur Flotte gehören unter anderem reichweitenstarke Wagen der US-Firma Tesla.

Kaco hat im vergangenen Jahr den CSR-Award für umweltbewusste Unternehmensmobilität gewonnen. Details finden Sie hier.

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