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Klima-Hotels sind atomstromfrei
Die bislang acht Häuser der 2010 gegründeten Kooperation beziehen nach eigenen Angaben 100 Prozent Ökostrom.Die von der Bundesregierung eingesetzte Ethik-Kommission empfehle den Atomausstieg bis spätestens 2021, heißt es von den Klima-Hotels. Als Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit wolle man dazu beitragen, dass dieses schneller erreicht werde.
Man sei damit die erste Hotelkooperation weltweit, die konsequent auf Ökostrom setze, heißt es weiter. Die zu Klima-Hotels gehörenden Häuser verpflichten sich zudem, ihre CO2-Emissionen komplett zu kompensieren, so dass jeder Gästeaufenthalt klimaneutral gestellt wird. Hierzu arbeitet man mit dem Anbieter Co2ol zusammen.
Gleichzeitig wollen die Hotels ihren ökologischen Fußabdruck stetig verringern, etwa durch Optimierung der Energieversorgung oder auch der Küche, indem man von Fleisch auf vegetarische Gerichte steuert.
Um Mitglied der Klima-Hotels zu werden, muss ein Hotel Mitglied beim Initiator Viabono werden, einer mit Hilfe des Bundesumweltministeriums etablierten Dachmarke für nachhaltigen Tourismus. Die Kosten dafür liegen je nach Größe zwischen 99 und einigen hundert Euro im Jahr. Als Mitglied der Klima-Hotels werden weitere 150 Euro im Jahr fällig.
Dafür gibt es Marketingunterstützung, zum Beispiel durch Pressearbeit und Social-Media-Aktivitäten auf Facebook und Twitter. Ein neuntes Haus wird die Kooperation demnächst ergänzen, der Schieferhof im Thüringer Wald.


