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Schweizer Bahn will ohne Atomstrom fahren
Die SBB wolle die derzeit 25 Prozent Strom aus Atomkraft durch Wasserkraft ersetzen, berichtet das Schweizer Fernsehen.Die restlichen 75 Prozent des Strombedarfs stammten aus Wasserkraft, heißt es in dem Fernsehbeitrag.
Damit fährt die Schweizer Bahn bereits deutlich umweltfreundlicher als die DB. Deren Energie kommt ebenfalls zu etwa einem Viertel aus Kernkraftwerken, aber auch etwa zur Hälfte aus Kohleverstromung.
Unterdessen plant die SBB, um den bisherigen Atomstrom durch solchen aus Wasserkraft ersetzen zu können, mehrere Maßnahmen.
Zum einen investiert sie in das neue Pumpspeicherkraft Nant de Drance im Wallis, das 2017 in Betrieb gehen soll. Zum anderen sollen bestehende Wasserkraftwerke optimiert werden.
Gleichzeitig wolle man bis 2015 den Stromverbrauch um zehn Prozent senken, heißt es.
Die SBB verbraucht den Angaben zufolge jährlich rund 2.400 Gigawattstunden Strom. Dies entspreche dem Bedarf von 600.000 Haushalten.
Die SBB ist, wie auch die Deutsche Bahn, an Atomkraftwerken beteiligt - allerdings nur in geringem Umfang. Diese Anteile wolle man abstoßen, heißt es.


