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30. August 2011
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Kopenhagen: Hauptstadt der Radfahrer

Kopenhagen gilt als europäische Radfahrer-Hauptstadt. 35 Prozent der Einwohner fahren täglich mit dem Rad zur Arbeit. Auf den Radwegen, die sich durch die ganze Stadt ziehen, werden jeden Tag 1,3 Millionen Kilometer zurückgelegt. Vom 19. bis 21. September ist die Innenstadt sogar ganz für Autos gesperrt. Dann findet hier die UCI-Radrennweltmeisterschaft statt.

Kostenloses Leihfahrrad "Citybike" an Kopenhagens Promenade in Nyhavn.

Radfahrer haben auf vielen Straßen Kopenhagens Vorfahrt.

Vom 19. bis 25. September ist Dänemark Gastgeber der UCI Straßenradrenn-Weltmeisterschaften 2011. Hier werden die besten Radrennfahrer auf der Route durch Kopenhagen und den nördlichen Vorort Rudersdal um den Weltmeistertitel kämpfen.  

Dazu wird der H.C.-Andersens-Boulevard, die mit 60.000 Autos pro Tag verkehrsreichste Straße Kopenhagens, neben anderen Innenstadtbereichen gesperrt.  

Rund um das Rennen soll es zudem eine ganze Reihe an Fahrradevents geben, etwa „Pimp your bike“-Shows, Fahrrad-Theater, eine offizielle Fahrrad-Parade oder Aktionen wie „Spende dein Fahrrad für Afrika“.  

In Kopenhagen gibt es dem Vernehmen nach mehr Fahrräder als Einwohner und fast 400 Kilometer Radwege.

Unter Stadtplanern hat sich aufgrund der Fahrradorientierung der Stadt bereits der englischsprachige Begriff „to copenhagenize“ für die fahrradfreundlichere Gestaltung von Städten eingebürgert.  

Von Frühling bis Herbst gibt es in der Stadt zudem ein kostenloses Verleihsystem mit rund 100 Stationen. Hier können die sogenannten Citybikes (Bycykler) gegen ein Pfand ausgeliehen werden, das ähnlich wie beim Einkaufswagen einfach eingesteckt wird.  

Etliche weitere Infos über die Radfahrstrategie Kopenhagens finden sich in der Broschüre „Copenhagen – City of Cyclists“, hier als PDF.

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