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25. Januar 2013
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EU will „saubere Mobilität“ fördern

Einem neuen Strategiepapier der Kommission zufolge soll das Netz an Elektro-, Erdgas- und Wasserstofftankstellen massiv ausgebaut.

Umweltfreundlichen Kraftstoffen stünden vor allem drei Hindernisse im Weg, heißt es von der EU: hohen Kosten der Fahrzeuge, geringe Akzeptanz der Verbraucher und zu wenige Ladestationen und Tankstellen.

Während bereits viel zu Fahrzeugen und Kraftstoffen geforscht werde, wolle die EU nun den Aufbau eines „alternativen Tankstellen-Netzes“ nach einheitlichen Standards voranbringen, heißt es weiter.

Gedacht ist dabei vor allem an Elektro-, Erdgas- und Wasserstoff-Zapfsäulen. Den EU-Plänen zufolge soll Deutschland bis 2020 rund 150.000 Ladestationen für Elektroautos schaffen. Derzeit seien es gerade mal 1.937

Das zweitdichteste Netz gibt es derzeit in den Niederlanden mit 1.700 E-Tankstellen. Bis 2020 sollen dies nach den EU-Plänen 32.000 werden

Allerdings stellen deren Betreiber oft fest, dass die öffentlichen Ladesäulen gar nicht so rege genutzt werden wie erwartet. Denn die existierenden Elektroautos werden vor allem an nichtöffentlichen Plätzen, etwa zu Hause oder am Arbeitsplatz, geladen.

Gleichzeitig will die EU einen einheitlichen Ladestecker durchsetzen und damit die bisher existierende Vielfalt beenden. Zur gemeinsamen Norm für Europa wurde daher der Stecker vom „Typ 2“ erklärt

Ausgebaut werden soll den EU-Plänen zufolge auch der Einsatz von Erdgas. Dieses komme heute in rund einer Million Pkw, rund 0,5 Prozent des Gesamtbestands, zum Einsatz.

Da die Industrie eine Verzehnfachung dieses Anteils plane, solle es 2020 im Abstand von höchstens 150 Kilometern europaweit CNG-Tankstellen geben.

Das Strategie-Papier der EU-Kommission im Detail finden Sie hier.

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