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01. März 2013
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Aida Stella: Erstes Schiff mit Ballastwasser-Management

Die Verbreitung von Organismen in fremde Ökosysteme soll so verhindert werden. Ballastwasser-Reinigung wird international Pflicht.

Ballastwasser ist ein Problem in der Schifffahrt. Denn durch das Meerwasser, das zur Stabilisierung eines Schiffes regelmäßig aufgenommen und wieder abgelassen wird, werden Plankton und andere Mikroorganismen in fremde Ökosysteme verbreitet, wo sie sich unter Umständen ungehindert verbreiten und heimische Arten verdrängen können.

Aida Cruises hat nun als erstes Schiff die neue Stella mit einer modernen Anlage für die Behandlung von Ballastwasser ausgerüstet, wie es von der Reederei heißt. „Damit leiste man einen wichtigen Beitrag zum Schutz von sensiblen Ökosystemen“, sagt Monika Griefahn, Umweltmanagerin bei Aida. Die übrigen neun Schiffe verfügen noch nicht über eine Reinigungsanlage.

Künftig soll dies aber zur Pflicht werden. Bereits 2004 wurde ein internationales Abkommen beschlossen, dem zufolge alle Schiffe der knapp 40 unterzeichnenden Staaten künftig mit Kläranlagen für Ballastwasser ausgestattet werden sollen. Hierzulande wurde dies bereits in ein Ballastwasser-Gesetz gegossen, das seit 14. Februar 2013 gilt.

Allerdings sind bislang offenbar erst wenige Schiffe mit entsprechender Technik ausgestattet. Das Problem: Die Systeme sind noch recht neu und es gibt verschiedene Lösungen am Markt. Reedereien seien daher zurückhaltend, um nicht auf das falsche Pferd zu setzen, heißt es in Medienberichten.

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