Hotels und Zielgebiete beteiligen sich an „Earth Hour“

In insgesamt 92 Ländern der Erde, von Honduras über Kenia bis zu den Galapagos-Inseln, werden am kommenden Samstag um 20.30 Uhr Ortszeit für eine Stunde die Lichter ausgehen.

Während beispielsweise in Europa Brandenburger Tor, Eiffelturm oder Kolosseum im Dunkeln liegen werden, ist es in Peking die Verbotene Stadt, in Brasilien sind es die Regierungsgebäude.  

Der kleine Inselstaat Tuvalu, der durch den Anstieg des Meeresspiegels bedroht ist, wird sogar die komplette Stromversorgung des Landes für eine Stunde abschalten.  

Auch etliche Hotels beteiligen sich an der Aktion: Bei Hilton etwa werden die Fassadenbeleuchtungen abgeschaltet, die Innenbeleuchtung wird auf ein Minimum reduziert. Gleichzeitig werden die Gäste über Schilder und persönliche Gespräche über den Sinn der Aktion informiert.  

Das Westin in Berlin will durch Herunterfahren von Beleuchtung, Lüftung und weiterer Verbraucher für eine Stunde mit 50 Prozent des üblichen Stromverbrauchs auskommen.  

Die Earth Hour ist als symbolische Geste gegen den Klimawandel 2007 vom WWF in Sydney ins Leben gerufen worden und hat sich bereits im Folgejahr zu einer weltweiten Aktion ausgeweitet.  

www.earthhour.org