Britische Umweltbehörde stoppt Flugreisen

Laut Fachpresseportal ABTN hat die Umweltbehörde alle Flugreisen in England und Wales untersagt, ebenso wie zu Zielen, die mit dem Eurostar erreichbar sind. Flüge sollen nur noch in Ausnahmefällen erlaubt werden, etwa zu schwer erreichbaren Inseln.  

Zuvor hatte die Naturschutzorganisation WWF Kritik an „unnötigen“ Flügen der britischen Regierung geübt.  

Der Untersuchung des WWF zufolge finden 90 Prozent aller Flüge von Regierungsmitarbeitern innerhalb Großbritanniens statt. Dies sei schockierend, heißt es.  

Den WWF-Berechnungen zufolge könnte die Regierung im Laufe der kommenden drei Jahre auf mindestens 600.000 Flüge verzichten, was die CO2-Emissionen um 59.000 Tonnen reduzieren und Kosten von rund 100 Millionen Britischen Pfund einsparen würde.  

Vorbildlich zeigen sich laut WWF indes das britische Umwelt- und Bildungsministerium, die ihre Flugreisen in den vergangenen drei Jahren um insgesamt 39 Prozent reduziert hätten.  

Den WWF-Bericht finden Sie hier.