Derag: Null-Energie-Hotel in München

Der Energieverbrauch des Hotels für Heizung, Kühlung, Trinkwassererwärmung und Licht werde „fast vollständig“ durch die selbst generierte erneuerbare Energie gedeckt, heißt es.  

Dazu wurde eine große Solarthermie- und Photovoltaikanlage installiert. Große Pufferspeicher können die Wärmeenergie über längere Zeit speichern. Zudem wurde die Fassade stark gedämmt, die Abwärme von Klimaanlagen, Kühl- und Gefrierhäuser wird genutzt, und die Lüftungsanlage arbeitet mit maximaler Wärmerückgewinnung.  

Im Haus gibt es zwei Wasserkreisläufe für Trink- und Brauchwasser. So wird Duschwasser zunächst gereinigt und dann als Brauchwasser für die Toiletten wieder verwendet.  

Das Projekt belege, dass sich Ökologie und Ökonomie von energieeffizienten Gebäuden auch in der Hotellerie vereinbaren ließen, heißt es von Derag.  

Die Investitionskosten seien zwar mit 3,3 Millionen Euro rund 20 Prozent höher gewesen als bei einem konventionellen Bau. Doch die Mehrkosten sollen sich zügig über den geringeren Energieverbrauch amortisieren.  

Das Haus hat am 16. September eröffnet, gut sechs Monate später als ursprünglich geplant.