Ammerlander Gespräch zu Menschenrechten

„Menschenrechte im Tourismus – Urlaub ohne Fragezeichen?“ lautete der Titel des 19. Ammerlander Gesprächs vergangene Woche. Seit 1994 wird die Veranstaltung jährlich vom Studienkreis für Tourismus organisiert werden.

Welche Rolle könne oder sollte der Tourismus bei der Verwirklichung von Menschenrechten spielen, lautete die Kernfrage. Dabei ging es um schwierige Fragen, etwa darum, ob Tourismus auch in Diktaturen sinnvoll ist oder ob man an die Reisebranche strengere Maßstäbe anlegen könne als an andere Wirtschaftsunternehmen.

Mehr Engagement der Reiseunternehmen jedenfalls werde unumgänglich, lautete ein Fazit, denn nicht zuletzt forderten die Reisenden selbst mehr soziales Engagement von diesen ein.

Verwiesen wurde dabei auch auf den so genannten Ruggie Report der Vereinten Nationen, der auch die Wirtschaftsunternehmen bei der Achtung der Menschenrechte in die Pflicht nimmt.

Eine kurze Zusammenfassung des Ammerländer Gesprächs finden Sie hier.