Österreich: Privates Carsharing auf dem Land

Über zwei Jahre hat die Allmenda Social-Business-Genossenschaft das Projekt mit Unterstützung des österreichischen Verkehrsministeriums aufgebaut – mit 46 Autos in sechs österreichischen Bundesländern, im italienischen Trentino und im tschechischen Brünn. Details finden sich hier

Entwickelt wurden ein elektronisches Reservierungssystem, eine Smartphone-App und eine „Caurso-Box“, welche die zurückgelegten Strecken aufzeichnet, aber auch die Zentralverriegelung steuern und den Akku-Ladestand bei Elektroautos übermitteln kann.  

Mit 28.241 Fahrten über 280.000 Kilometer habe das System seine Praxistauglichkeit bewiesen, heißt es von den Initiatoren.

In den kommenden Jahren wolle man Caruso Carsharing nun in ganz Österreich ausbauen und damit einen wichtigen Beitrag zu einem nachhaltigen Mobilitätsmanagement leisten, heißt es weiter.  

Die Idee der umweltengagierten Initiatoren ist es vor allem, regionale Carsharing-Gruppen beim Aufbau eines eigenen Netzes zu unterstützen.

Allmenda ist darüber hinaus in den Bereichen Regionalwährung, Nahversorgung und Tauschwirtschaft aktiv. Auch hier laufen einige interessante Projekte.