Tipps für umweltfreundliche Geschäftsreisen

1. Reise gründlich planen
Mobilität belastet Klima und Umwelt, mit dem Flugzeug ebenso wie mit Auto oder Bahn. Eine gründliche Reiseplanung kann diese reduzieren. Lässt sich zum Beispiel der Auswärtstermin mit anderen Terminen in der Nähe verbinden? Kann der Mitarbeiter vor Ort übernachten, statt mehrfach an- und abzureisen? Und wenn mehrere Kollegen reisen, können sie vielleicht Fahrgemeinschaften bilden?

2. Schiene oder Flug?
Die Bahn hat einer günstigere CO2-Bilanz als Flugzeug und Auto. Auf vielen kürzeren Strecken kann sie eine gute Alternative sein. Zudem sind Bahnhöfe meist zentraler gelegen als Flughäfen, manche Taxifahrt kann sich so erübrigen.

3. Umweltfreundlicher Mietwagen
Das Auto ist sicher nicht das nachhaltigste Verkehrsmittel. Doch manche Autovermieter über „grüne“ Flotten und bieten emissionsarme Modelle, etwa Hybridantriebe.

4. „Grüne“ Hotels buchen
Immer mehr Hoteliers setzen auf einen umweltfreundlichen Betrieb, produzieren eigenen Strom, sparen Wasser und Müll oder setzen auf recycelte und regionale Produkte. Firmen können diese Hotels bevorzugen.

5. Vor Ort Carsharing, ÖPNV und Fahrräder nutzen
Viele Termine finden in der näheren Umgebung statt. Statt den Firmenwagen zu nehmen, inklusive stressiger Parkplatzsuche, wäre es nachhaltiger, wenn Firmen ihre Mitarbeiter dazu anhalten würden, auf den öffentlichen Nahverkehr, Carsharing oder etwa ein Firmenfahrrad umzusteigen.

6. CO2-Reportings erstellen
Wie klimafreundlich Mitarbeiter unterwegs sind, lässt sich mit CO2-Reportings messen. Geschäftsreise-Dienstleister bieten diesen Service. Auf Basis der Daten können Ziele und Maßnahmen definiert werden, um die Öko-Bilanz zu verbessern.

Firmen, die nachhaltiger wirtschaften möchten, sollten das Thema Geschäftsreisen zur Chefsache machen und entsprechende Standards festlegen, heißt es vom DRV. Dazu gehöre es auch, verbindliche Vorgaben zu machen und diese in die Reiserichtlinien des Unternehmens zu verankern.