Luftfahrt kontert mit Fluglärm-Portal

Unter www.fluglärm-portal.de hat der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) nun etliche Daten und Analysen zusammengetragen, die zu mehr Sachlichkeit in der „komplexen Gemengelage“ zwischen persönlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Interessen beitragen sollen.

So wird etwa der Fluglärm in Verhältnis zu anderen Lärmquellen gesetzt. So seien beispielsweise 6,7 Millionen Menschen, 8,2 Prozent der Bevölkerung, von Straßenlärm über 55 Dezibel betroffen, 4,6 Millionen (5,6 Prozent der Bevölkerung) von Schienenlärm, aber nur 750.000 (0,9 Prozent) von Fluglärm.

Zudem sei ein landender Airbus A-319 nicht lauter als ein Bus oder ICE, der in 25 Metern Abstand vorbeifahre.

Dargestellt werden auf dem Portal auch die Investitionen der Branche in den Lärmschutz.

Das reicht den Betroffenen und Fluglärm-Gegnern allerdings nicht. Gerade hat die Schutzgemeinschaft Fluglärm in Dortmund ihr 40-jähriges Jubiläum gefeiert. Und am Frankfurter Flughafen hat mittlerweile die 106. „Montagsdemonstration“ stattgefunden.