Fairmont reduziert CO2-Emissionen um 20 Prozent

Die 20-prozentige Einsparung entspreche dem CO2-Ausstoß von 13.600 Autos, heißt es ohne nähere Angaben von der Hotelkette. Dem konkreten Klimaziel habe man sich als Mitglied des Climate-Saver-Programms der Umweltorganisation WWF verpflichtet. 2009 ist Fairmont dem Programm beigetreten.

Einige konkrete Einsparerfolge laut Fairmont:  

– Das Fairmont Le Montreux Palace nutzt Wasser aus dem Genfer See für die Wärme- und Kälteversorgung und spart damit mehr als 60 Prozent des jährlichen Stromverbrauchs im Vergleich zu einer herkömmlichen Klimaanlage (340.000 kWh/Jahr).  

– Das Londoner Savoy installierte eine zentrale Kompressoranlage für Kühl- und Gefriergeräte im Küchenbereich, was zu einer Reduzierung der Brenngeschwindigkeit bei den Boilern führte. Das erhöhte die Lebensdauer verringerte die Wartungskosten um rund 52.300 Euro pro Jahr.  

– Das Fairmont Dubai bereitet in der kühleren Jahreszeit Luft von außerhalb auf, um die Innenräume zu belüften. Dadurch kann der Energieverbrauch gesenkt werden, ohne den Komfort der Gäste zu beeinträchtigen.  

– Im Fairmont Orchid auf Hawaii wird der Swimming-Pool mit überschüssiger Wärme aus dem Kühlsystem geheizt. Gegenüber „herkömmlichen Heizmethoden“ werden so rund 80.000 Euro im Jahr gespart.  

– Das Fairmont Banff Springs nutzt Umgebungsluft für das Kühlwassersystem und senkt dadurch den Energieverbrauch um etwa 369.000 kWh pro Jahr.