Erster elektrischer Flixbus zwischen Frankfurt und Mannheim

Ab 25. Oktober setzt Flixbus den ersten vollelektrischen Bus zwischen Frankfurt und Mannheim ein. Der E-Bus, der mit Ökostrom von Greenpeace Energy fährt, verkehrt viermal täglich über Frankfurt Flughafen und Heidelberg.

Klimapartner Atmosfair bestätigt laut Flixbus in einer Studie, dass der E-Bus während seines Betriebs 100 Prozent der Treibhausgasemissionen im Vergleich zu einem Dieselbus einspart. Dies entspreche rund 82 Tonnen CO2-Emissionen im ersten Jahr, heißt es.

Flixbus arbeitet bislang schon mit Atmosfair zusammen. Fahrgäste können die CO2-Emissionen ihrer Fahrt über den Anbieter kompensieren. Rund zehn Prozent der Kunden nutzten diese Option, heißt es von Flixbus.

Der E-Bus muss ein- bis zweimal am Tag sowie über Nacht geladen werden. Die Ladestation in Mannheim steht am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB). In Frankfurt wird zunächst an einer temporären Station geladen. Die Ladesäulen haben eine Leistung von 80 Kilowatt.
E-Busse seien in der Anschaffung zwar bislang „deutlich teurer“, heißt es von Flixbus, doch sei man überzeugt, dass sich diese „Investition in die Zukunft“ lohne. Man wolle damit ein klares Zeichen setzen und zeigen, dass die Mobilitätswende möglich sei.

Die ersten E-Fernbusse in der Flotte sollen zudem ein Signal an die Bushersteller setzen, Innovationen voranzutreiben und Alternativen zum reinen Diesel-Antrieb zu entwickeln.