Thomas Cook will Plastik vermeiden

Foto: Thomas Cook

Der Reiseveranstalter Thomas Cook hat angekündigt, innerhalb der kommenden zwölf Monate 70 Millionen Einweg-Plastikteile einsparen zu wollen – in den eigenen Büros, den Hotels der eigenen Marken sowie der eigenen Airline. Dazu ist die Kampagne #noplaceforplastic ins Leben gerufen worden.

Zunächst sollen Strohhalme und Rührstäbchen „eliminiert“ werden, wie es heißt. Auf Rhodos sollen in einem Pilotprojekt nachhaltige Alternativen zu Kunststoffprodukten getestet werden. Zudem sollen im Sommer 2019 die britischen Designer Wyatt und Jack beschädigte und entsorgte Schlauchboote, Luftmatratzen und Kinderschwimmflügel von Gästen in wiederverwendbare Taschen und Urlaubszubehör umwandeln.

Gleichzeitig wolle man gemeinsam mit Regierungen, anderen Reiseveranstaltern, Kunden und Mitarbeitern zusammenarbeiten, um die Recyclinginfrastruktur in Urlaubsdestinationen zu stärken und neue Arbeitsweisen zu fördern, heißt es.

Eigene Kundenbefragungen haben laut Thomas Cook ergeben, dass mehr als 90 Prozent der Gäste über die Verschmutzung der Weltmeere durch Plastikabfälle besorgt sind. Für 90 Prozent sei es ebenso wichtig, dass Reiseveranstalter das Thema ernst nähmen, heißt es weiter, zwei Drittel würden sich eher für einen Anbieter entscheiden, der hier Maßnahmen ergreife.

Ein Interview mit Friederike Grupp, Referentin im Bereich Nachhaltigkeit bei Thomas Cook, findet sich hier.