Waldbaden: Trend aus Japan kommt nach Bayern

Foto: Andi Mayr, Pfronten Tourismus
Der Wald gibt Kraft, Foto: Andi Mayr, Pfronten Tourismus

Insgesamt 15 bayerische Kurorte beteiligen sich am Pilotprojekt des Bayerischen Heilbäderverbands. Unter dem Motto „Das Potential des Waldes als ortsgebundenes Heilverfahren“ sollen die Pilotorte eigens Kur- und Heilwälder ausweisen und Waldgesundheitstrainer ausbilden, die den Gästen das Waldbaden näherbringen. Im Pilotort Pfronten im Allgäu etwa werden derzeit vier Waldgesundheitstrainer ausgebildet.

Weitere Pilotorte neben Pfronten sind Bad Alexandersbad, Bad Bayersoien, Bad Berneck, Bad Birnbach, Bad Füssing, Bad Kötzting, Bad Reichenhall, Bad Wiessee, Bad Wörishofen, Bischofsgrün, Garmisch-Partenkirchen, Neualbenreuth, Treuchtlingen und Weißenstadt.

Waldbaden, auf Japanisch „Shinrin Yoku“, hat sich bereits seit einer Weile zum echten Trend entwickelt. Überall in Deutschland setzen Orte, Hotels und ganze Tourismusregionen auf den Aufenthalt im Wald, der – verbunden mit Entspannungs- und Atemübungen – zu neuer Energie verhelfen soll. Es gibt mittlerweile zahlreiche Bücher zum Thema, einen Bundesverband Waldbaden, eine Waldbaden-Akademie und vieles mehr.

Das aktuelle Projekt in Bayern wird wissenschaftlich von der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität begleitet. Ein Zwischenbericht zum Projekt findet sich hier (PDF).

Ein lesenswerter Beitrag zum Thema Waldbaden findet sich bei Zeit Wissen.