Kampf gegen Wilderei geht weiter

Scorpion Anti-Poaching Unit auf Patrouille im Hwange-Nationalpark in Simbabwe (Foto: Dana Allen)

Der Nachhaltigkeitsfonds von Wilderness Safaris hat dringende Mittel zur Bekämpfung der Wilderei im Hwange-Nationalpark in Simbabwe bereitgestellt. Damit könne die Scorpion Anti-Poaching Unit (SAPU) auch in den kommenden acht Monaten ihre Präsenz im Park beibehalten, heißt es in einer Mitteilung.

Das Ökotourismus-Unternehmen unterstützt die SAPU bereits seit 2012. Im Jahr 2015 übernahm es den Betrieb der Einheit. Im Dezember 2019 stellte der Nachhaltigkeitsfonds der Wilderness Safaris Group zusätzliche Mittel für den Bau neuer Unterkünfte für das Team an seinem Standort zur Verfügung.

„Mit dem Rückgang der Einnahmen aus dem Tourismus infolge von Covid-19 hat unser Geschäft in Simbabwe jedoch Schwierigkeiten, seinen Beitrag zu den Betriebskosten des Teams zu decken“, sagt Arnold Tshipa, Umweltbeauftragter von Wilderness Safaris Zambezi. „Wir haben daher beschlossen, die Finanzierung der Unterkünfte dafür zu verwenden, dass die Scorpions ihre wichtige Arbeit in dieser schwierigen Zeit fortsetzen können.“

Das Scorpion-Team konnte 2019 seine Reichweite deutlich erhöhen: 273 Fußpatrouillen legten mehr als 2.203 Kilometer zurück, 191 Fahrzeugpatrouillen mehr als 5.448 Kilometer. Insgesamt entfernten die Wildhüter dabei 203 Fallen und nahmen fünf Verhaftungen vor.